Pressemitteilung: Schulausfall in Hannover: Kultusministerin lässt Schulen und Familien im Stich
Hannover, 12.01.2026
Der wetterbedingte Ausfall des Präsenzunterrichts hat in Hannover erneut offengelegt, wie unzureichend das Land auf vorhersehbare Ausnahmesituationen vorbereitet ist. Dass Distanzunterricht vielerorts nicht verbindlich stattfinden kann, ist kein organisatorisches Problem der Schulen, sondern das Ergebnis jahrelanger Untätigkeit im Kultusministerium.
„Seit der Corona-Pandemie ist bekannt, dass Niedersachsen keine klare Rechtsgrundlage für verbindlichen Distanzunterricht hat. Trotzdem hat Kultusministerin Julia Willie Hamburg diese Lücke bis heute nicht geschlossen“, erklärt Martina Machulla, Vorsitzende der CDU Hannover. „Das ist ein klares Führungsversagen.“
Für Familien in Hannover bedeutet diese Untätigkeit erhebliche Belastungen: kurzfristige Betreuungsprobleme, fehlende Planbarkeit und Unterrichtsausfall. „Eine Kultusministerin, die im Ernstfall erklärt, sie könne nicht handeln, wird ihrer Verantwortung nicht gerecht“, so Machulla weiter.
Schnee, Sturm oder Hitze sind keine außergewöhnlichen Ereignisse, sondern absehbare Situationen. „Dass Schulen und Eltern auch Jahre nach Corona noch immer improvisieren müssen, zeigt die mangelnde Steuerungsfähigkeit des grünen Kultusministeriums“, so Machulla.
Die CDU Hannover fordert Kultusministerin Julia Willie Hamburg auf, die laufende Schulgesetz-Novelle zügig abzuschließen und noch vor dem nächsten Winter für klare, rechtssichere und verbindliche Regelungen zum Distanzunterricht zu sorgen. „Bildungspolitik darf sich nicht in Ankündigungen erschöpfen. Wer Verantwortung trägt, muss handlungsfähig sein.“