Der Bezirksrat möge beschließen:

Das zuständige Dezernat der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten, unter Einbeziehung von Sozialarbeitern mit der hiesigen Skaterszene auf dem Küchengartenplatz Kontakt aufzunehmen. In einem Dialog mit dieser Szene soll erwirkt werden, die Angehörigen derselben auf Einhaltung der ausgeschilderten Nutzungszeiten hinzuweisen und mögliche Konsequenzen bei zukünftiger Nichtbeachtung aufzuzeigen.

Begründung:

Seit dem Umbau/der Verschönerung des Küchengartenplatzes gab es immer wieder Beschwerden von Anwohnern in Bezug auf Lärmbelästigung durch Skater. Um den Konflikt zwischen den genannten Betroffenen (Anwohner und Skater) in der Vergangenheit weitgehend zu befrieden gab es bereits in der Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 14.03.2007 (Drs.-Nr. 15-0534/2007) einen Interfraktionellen Antrag diesbezüglich, der Erfolg dieses Antrages lies im Laufe der Jahre immer mehr nach. Der heutige Antrag dient in erster Linie dazu, die in dem seinerzeitigen Antrag beschlossenen Nutzungszeiten erneut bei der Skaterszene zu kommunizieren, um einen weiteren eingeschränkten weiteren Verbleib vor Ort zu ermöglichen, aber auch mögliche Konsequenzen bei kategorischer Nichtbeachtung aufzuzeigen. Die Skater am Küchengartenplatz gehören nicht zu den Personen, die beispielsweise durch das sogenannte „Limmern“ im Stadtbezirk die Anwohner um ihren Schlaf bringen. Zu einer Stadt die sich als Europas Kulturhauptstadt 2025 bewirbt gehört auch eine Skaterszene, die nicht nur an entlegenen Orten „versteckt“ wird.