Der Bezirksrat möge beschließen:

Die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten einen Planungsdialog mit Bürgerbeteiligung zum Neubau der Dornröschenbrücke sowie zur provisorischen Alternative zur Dornröschenbrücke während der Bauphase unter Beteiligung des Stadtbezirksrates Nord, des Stadtbezirksrates Linden-Limmer, der Anwohner*Innen, des ADFC, des Fuss e.V., der/des Schwerbehindertenbeauftragten der Landeshauptstadt Hannover und der Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover durchzuführen.Diese Bürgerbeteiligung soll zeitnah stattfinden und die Vorlage einer Beschlussdrucksache soll erst nach dem Abschluss des Beteiligungsverfahrens erfolgen.

Begründung:

Laut Inhalt der beantworteten Anfragen der Stadtbezirksräte Nord und Linden-Limmer (Nr. 15-2934/2020 F1 und Nr. 15-0284/2021 F1) ist bekannt, dass die Dornröschenbrücke voraussichtlich in den Jahren 2022/2023 über einen Zeitraum von etwa 1 1/2 Jahren neu gebaut werden muss. Die Dornröschenbrücke stellt eine wichtige Verbindung von Linden-Nord zur Nordstadt dar, die täglich von tausenden Bürger*Innen, insbesondere von Fahrradfahrer*Innen, genutzt wird. Eine Neugestaltung dieser Brücke sollte ebenso in einem breiten Konsens geplant werden wie die Gestaltung der Ersatzlösung für die Zeit des Abrisses und des Neubaus. Eine „Umleitung“ über die nicht mal halb so breite und heute schon voll ausgelastete Justus-Garten-Brücke ist zu Zeiten einer Pandemie (Abstand?) und vor dem Hintergrund der beabsichtigten Verkehrswende keine taugliche eine Alternative! Der kombinierte Fuß- und Radweg über die Schwanenburgbrücke, entlang des Westschnellweges, ist abgelegen von der eigentlichen Wegführung und erfährt auch momentan schon deutlich weniger Benutzerfrequenz im Vergleich zu den anderen beiden genannten Routen. Eine Akzeptanz als „Umleitung“ steht somit nicht zu erwarten.


Ein Kommentar zu “Antrag Nr. Antrag Nr. 15-0583/2021 N1: Planungsdialog mit Bürgerbeteiligung zum Neubau der Dornröschenbrücke”