Etwa 20 Straßen in Linden-Limmer sind von einer exorbitanten Kostenerhöhung betroffen, die aus der neuen Straßenreinigungsgebührenverordnung resultiert. Die Einstufung in neue Reinigungsklassen mit teilweise stark erhöhten Reinigungsintervallen führt dazu, dass die Kosten um bis zu 75 Prozent ansteigen. In einigen Fällen würden sich die Kosten gar verdreifachen. Sowohl Eigentümer/innen als auch Mieterinnen und Mieter sind davon betroffen. Insbesondere die Mieter/innen werden über die Nebenkostenabrechnung ab 2022 zur Kasse gebeten. Das ist nicht akzeptabel und der Rat der Landeshauptstadt muss den Zweckverband aha dazu verpflichten, diese ungerechtfertigte Kostensteigerung zurückzunehmen. Die Gebührenpolitik muss an dieser Stelle im Sinne der Betroffenen unbedingt überdacht werden. Die CDU Linden-Limmer setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass aha sich wieder an den bis 2020 geltenden Standards orientiert und die fehlgeleiteten Anpassungen revidiert.

Darüber hinaus kritisieren wir die Intransparenz mit der die neue Verordnung offensichtlich seitens des Zweckverbandes aha gegenüber dem Rat kommuniziert wurde. Die angesetzten Kostenerhöhungen entbehren jeglicher plausibler Begründung und sorgen bei den Betroffenen zu Recht für Unverständnis. Die CDU Linden-Limmer steht an der Seite der Mieter/innen und der Eigentümer/innen und arbeitet entschlossen daran, dass die Kostenerhöhungen zurückgenommen werden.

Fössebad; Quelle: Privat

Das Fössebad muss erneuert werden! Nach fast dreißig-jährigem Hin und Her beschloß der Rat erst im letzten Monat endlich den überfälligen Neubau. Nun plant der Doppelhaushalt der Stadt Hannover für 2021 und 2022 einen Aufschub dieser nötigen Investition. Hier wäre etwas mehr Weitsicht wünschenswert. Mit jedem weiteren Jahr verliert die Bausubstanz des Fössebads weiter an Qualität, was die Kosten für den Neubau konsequent in die Höhe treibt. Ein Neubau würde außerdem die jährlichen Unterhaltungskosten reduzieren, während mehr Besucher/innen, die zum Beispiel von dem neuen Außenbecken im Sommer angezogen werden, die Einnahmen langfristig steigern würden. Darüber hinaus soll das Fössebad die Spielstätte des Bundesligavereins WASPO 98 Hannover werden. Deshalb darf der Neubau nicht in eine ungewisse Zukunft verschoben werden. Um die Glaubwürdigkeit der Beschlüsse zum Fössebad zu garantieren, fordert die CDU Linden-Limmer daher, dass der Doppelhaushalt um Verpflichtungsermächtigungen ergänzt wird, die einen Baubeginn im Jahr 2021 garantiert. Das Fössebad ist kein “Luxusprojekt”, sondern trägt zur Lebensqualität im gesamten Stadtbezirk Linden-Limmer und in angrenzenden Stadtteilen sowie in Teilen der Region Hannover bei. Abschließend besteht mit Blick auf den Förderverein Fössebad e.V. und zahlreichen Schwimmvereinen, die auf das Fössebad angewiesen sind, ein erhebliches gesellschaftliches Interesse an dem Neubau, das nicht ignoriert werden darf.