Auch in schwierigen Zeiten bleiben wir miteinander verbunden. In diesem Sinne freuen wir uns sehr, dass wir uns an dem digitalen Adventskalender des FELS e.V. mit einer kurzen Videobotschaft beteiligen konnten. Zahlreiche Institutionen und andere Akteure/innen haben sich ebenfalls an dieser tollen Aktion beteiligt. Jeden Tag öffnet sich ein neues Türchen und wir laden Sie herzlich dazu ein, diesem Link zu folgen, um zu dem Adventskalender zu gelangen:

https://lebendiger-adventskalender-ls.de

Wir wünschen Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit und frohe Weihnachten. Bleiben Sie gesund und hoffentlich bis bald!

Anfrage

Lärmschutz und geplanter Abriss der Altgebäude auf dem Gelände der Wasserstadt Limmer

Wie aus einer Anliegerinformation der Fa. GP Ingenieurbau und Projekt GmbH vom 26.09.2018 zu entnehmen ist wird in der Zeit vom 01.10.2018 – 02.01.2019 in dem Bereich von der Unterführung des Rosenbuschweges bis ca. 200 Meter südlich der Wunstorfer Straße in Limmer an der dortigen Güterumgehungsbahn eine 4,5 m hohe Lärmschutzwand errichtet. Bis zur Errichtung dieser Lärmschutzwand wurde der Lärmschutz neben der dort bereits in der Vergangenheit vorhandenen, älteren und niedrigeren Lärmschutzwand sowie durch die auf dem Gelände der Wasserstadt vorhandenen und als „lärmdämmend fungierenden“ sogenannten Altgebäude gewährleistet. Für die Altgebäude ist aus diesem Grund aktuell eine Baulast eingetragen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

  1. Steht die Errichtung der Lärmschutzwand im Zusammenhang mit einem zeitnah bevorstehenden Abriss dieser Altgebäude, bestehen für einen solchen Abriss ein aktueller Abrissantrag und eine aktuelle Abrissgenehmigung?
  2. Hat in den vergangenen Monaten eine Untersuchung dieser Altgebäude hinsichtlich umweltgefährdender Stoffe (z.B. Nitrosamine) stattgefunden, welche umweltgefährdenden Stoffe wurden in welcher Konzentrationen und wo genau dort festgestellt?
  3. In welcher Form ist hinsichtlich des aktuellen und zukünftigen Bestands der Altgebäude die Verwaltung der Stadt Hannover, der Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, Baupflege und Denkmalschutz, eingebunden, liegt von diesem zu der aktuellen Situation eine Stellungnahme vor?

Antrag

Prüfauftrag für einen Stadtbahntunnel unter der Limmerstraße von der Spinnereistraße bis zum Westschnellweg
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung der Region Hannover wird gebeten zu prüfen, ob ein Tunnel unter der Limmerstraße von der Spinnereistraße bis zum Westschnellweg technisch möglich, finanzierbar und wirtschaftlich darstellbar wäre. Hierzu sind die Kosten zu berechnen (aufgesplittet nach den zu erwartenden Zuschüssen vom Bund und dem Land Niedersachsen sowie von dem von der Region Hannover zu leistenden Anteil). Hierbei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Stadtbahnzüge im Tunnel eine deutlich höhere Geschwindigkeit fahren könnten und dadurch eventuell auch die bisher fehlende Wirtschaftlichkeit für die Anbindung der Wasserstadt Limmer durch einen weiteren Stadtbahnzweig gegeben wäre.

Begründung

Die Diskussion um die geplanten Hochbahnsteige auf der Limmerstraße ist in den vergangenen Monaten wieder verstärkt in den Fokus der BürgerInnen gerückt. Neben dem Erkennen der Notwendigkeit der Barrierefreiheit beim öffentlichen Nahverkehr für mobilitätseingeschränkte MitbürgerInnen/Eltern mit Kinderwagen etc. mischt sich bei vielen aber auch der Unmut über die Errichtung dieser Hochbahnsteige. Die in der Investition in der Tunnellösung zu erwartenden höheren Kosten würden voraussichtlich durch Bund und Land in einer Höhe von bis zu 75% der zu erwartenden Gesamtkosten bezuschusst. Sie würden sich mehrfach positiv im Stadtbezirk auswirken. Vorfälle im Umfeld der Limmerstraße, entstanden durch subjektiv empfundene unklare Verkehrssituationen mit zum Teil tragischen Folgen, würden dann möglicherweise stark minimiert werden oder gar gegen null tendieren. So wäre es ohne die Gleiskörper auf der Limmerstraße möglich, im Fahrbahnbereich eine separat ausgewiesene/abgetrennte, farblich markierte, breite Fahrradspur anzulegen, eine sogenannte Protected Bike Lane. Auch wäre dann die aktuell vorhandene Sturzgefahr durch die Stadtbahnschienen für Fahrradfahrer gebannt. Fahrzeugverkehr sollte dann im Längsverkehr lediglich für Anlieger, Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge und Lieferverkehr (zu ausgewiesenen Zeiten) möglich sein. Auch baulich wäre ein Ausschluss von nicht zulässigem Kraftfahrzeugverkehr möglich, eine „wirkliche“ Fußgängerzone mit integrierter vollwertiger Fahrradspur wäre möglich.
Gastronomen, Geschäftsinhaber/-betreiber, Haus- und Grundstückseigentümer hätten wieder die realistische Option ohne Hochbahnsteige zu planen und auch zukünftig ihre Objekte ohne neuerliche
Umwege und Barrieren zu erreichen. Mit einem unter die Erde verlegten Stadtbahnverkehr und einem de Facto weitgehend reduzierten Kraftfahrzeugverkehr würde auch der Geräuschpegel auf der Limmerstraße verringert werden. Somit würde auch diese Maßnahme einen Teil zur Nachtruhe der Anwohner beitragen.
Durch eine dann mögliche Anbindung der Wasserstadt Limmer an das Stadtbahnnetz mit der durch den Tunnel verkürzten Fahrzeit könnte der Bau der Stadtbahn wirtschaftlich werden. Der Tunnel selbst könnte dann zukünftig von zwei Stadtbahnlinien befahren werden. Vor dem Hintergrund des nach Ansicht der limmeraner Bürger fehlenden Verkehrskonzeptes ein Schritt in die richtige Richtung, mehr Fahrgäste, jetzige und zukünftige, auf die Schiene zu bringen und somit die anderen Verkehrswege durch Zuzug neuer Mitbürger nicht noch mehr zu belasten, sondern zu entlasten.
Hierbei handelt es sich um Visionen die deutlich weniger einschneidend für das tägliche miteinander auf der Limmerstraße sind als die jetzt vorliegenden Planungen zu den drei Hochbahnsteigen an den Standtorten „Am Küchengarten“, „Pfarrlandstraße“ und „Ungerstraße“. Sollte es wider Erwarten nicht möglich sein, in naher Zukunft in die Planungen für einen Stadtbahntunnel einzusteigen, so würde ein positives Prüfergebnis auf jeden Fall mittel- bis langfristig eine Lösungsvariante für die Planung um die Limmerstraße darstellen.
Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung verschiedenster Geschehnisse in der Vergangenheit auf der Limmerstraße sollte es allen Beteiligten der Versuch wert sein, ernsthaft über diese Variante nachzudenken und die rege Diskussion spätestens nach dem Erhalt des Prüfergebnisses der Region Hannover im Sinne der Bürger des Stadtbezirks fortzuführen.

Antrag

Der Bezirksrat möge beschließen:

Zukünftig sollen auf den Buslinien 100 und 200 wochentags in der Zeit von 12.00h bis 16.00h durch die Üstra Gelenkbusse (wenn möglich E-Busse) eingesetzt werden, die ermöglichen sollen, in diesem Zeitraum eine höhere Zahl Fahrgäste aufzunehmen. Dieses soll insbesondere mobilitätseingeschränkten Personen/Eltern mit Kinderwagen etc. auch bei stärker ausgelasteten Bussen wenigstens einen Standplatz gewährleisten und einen adäquaten Zu- und Ausstieg zu/aus den Bussen zu ermöglichen.

Begründung

Seit Jahren ist auf den genannten Buslinien ein Anstieg der Fahrgastzahlen zu beobachten. In den genannten Zeiträumen sind die Busse zeitweilig so voll, dass Fahrgäste Probleme haben, zuzusteigen. Dieses betrifft insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen/Eltern mit Kinderwagen etc., welche naturgegeben meistens etwas mehr Raum im Businneren benötigen. In der Vergangenheit kam es bereits wiederholt zu Situationen, in denen Fahrgäste in einen vollen Bus nicht mehr zusteigen konnten und auf den nachfolgenden Bus warten mussten.

Antrag

Die Verwaltung der LH Hannover wird gebeten, im Bereich des Lindener Stadions eine Verkehrszählung vorzunehmen.

Begründung

Am 13.08.2018 wurde von uns ein Antrag zur Verkehrssicherheit am Lindener Stadion- Am Spielfelde 11 eingebracht. In dem Antrag wurde darauf hingewiesen, dass das Lindener Stadion von weit über 100 Kindern täglich aufgesucht wird. Es sind Schülerlnnen der IGS Linden sowie Kinder und Jugendliche vom SV 07 Linden. Außerdem sind es Seniorinnen und Senioren, die ihren Sport beim SV 07 Linden betreiben und dazu die Räumlichkeiten aufsuchen. Außerdem, dies hatten wir nicht erwähnt, sind noch fünf Schützenvereine in den Räumlichkeiten des SV 07 Linden beheimatet.

Aufgrund des Antrages wurden umgehend die Papiercontainer entfernt und die Wertstoffcontainer für Glas und Kleidung etwas versetzt. Dies reicht aber nicht aus, um eine gefahrlose Querung der Straße Am Spielfelde 1 1 — Lindener Stadion – zu gewährleisten.

Auf Nachfrage wurde mir seitens der Verwaltung mitgeteilt, dass die Kraftfahrzeugverkehre sowie die Querungen der Fußgänger aufgrund von Beobachtungen sich nicht gegenseitig behindern, da es entweder starken Kraftfahrzeugverkehr gibt oder Fußgänger zum Lindener Stadion möchten, aber nicht gleichzeitig. Eine reine Verkehrszählung hat es an dieser Stelle noch nicht gegeben.

Antrag

Die Verwaltung wird gebeten, geeignete Maßnahmen zu treffen, damit das verbotswidrige Parken im o.g. Bereich verhindert wird

Begründung

Auf dem Gehweg gegenüber der Ihme-Schule wird immer-wieder geparkt. Besonders parallel zur Verkehrsinsel, so dass ein direktes gefahrloses Überqueren der Straße, besonders für Menschen mit Behinderung – Rollstuhlfahrerlnnen, Menschen mit Rollator oder auch für Menschen mit Sehbehinderung nicht möglich ist. Die mündliche Nachfrage bei der Verwaltung ob man die Absenkung am Fußweg links und rechts mit einen Metallpoller versehen kann, wurde mit der Begründung abgelehnt, dass solch eine Überquerung auch für sehbehinderte Menschen ist und diese durch Poller gefährdet sind. Außerdem könnte der Falschparkerln auch angezeigt werden.

Antrag

Der Bezirksrat möge beschließen: Die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten, die herausnehmbaren Absperrpfosten an der NedderfeldstraßelWilhelm-Bluhm-Straße sowie die Absperrpfosten an der Einfahrt zur Faustwiese am Ende der Straße Zur Bettfedernfabrik durch Absperrpfosten mit Schließzylindern auszutauschen, so, dass diese Pfosten nur noch durch Berechtigte entnommen/entfernt werden können. Ein Schlüsseltresor mit einem Schlüssel für diese Absperrpfosten ist in Absprache mit der Feuerwehr in unmittelbarer Nähe anzubringen, es ist sicherzustellen, das auch die Polizei einen Schlüssel für die Absperrpfosten vor Ort erhalten/erlangen kann. Im Nahbereich ist pro Absperrpfosten jeweils eine passende Bodenhülse zu installieren, in die ein entnommener Pfosten vorübergehend gesichert gelagert werden kann. Der Standort dieser Bodenhülsen ist entsprechend zu kennzeichnen/auszuschildern. Die Verwaltung kontrolliert täglich die ordnungsgemäße Abpollerung/Sicherung der Absperrpfosten an den genannten Standorten und ordnet den Sicherheitsz und Ordnungsdienst zu Streifengängen am Freitag, Samstag und Sonntag im Umfeld des Faustgeländes an. Das Vorgehen ist mit der Polizei abzusprechen.

Begründung

In den frühen Morgenstunden des 04. November 2018 wurde ein Absperrpfosten durch das geschlossene Fenster einer Wohnung in der Nedderfeldstraße in Linden-Nord geworfen. Glücklicherweise blieb es in diesem Fall beim Sachschaden. Laut Medienberichten könnte der bei dem Geschehen verwendete Absperrpfosten von der nahegelegenen Straßenecke Nedderfeldstraße/Wilhelm-Bluhm-Straße stammen. In diesem Bereich sind baulich sechs herausnehmbare Absperrpfosten installiert. Zum Zeitpunkt des geschilderten Geschehens sollen mehrere dieser Absperrpfosten der jeweiligen Bodenhülse entnommen und im Nahbereich auf dem Boden abgelegt gewesen sein. Der Grund sollen Baumaßnahmen gewesen sein. Um zu verhindern, dass zukünftig bei Baumaßnahmen, Veranstaltungen oder ähnlichen Anlässen, bei denen die Absperrpfosten begründet/berechtigt entnommen werden, diese erneut einfach so und für jedermann zugänglich auf dem Boden liegen, wird beantragt, im Nahbereich weitere Bodenhülsen außerhalb eines Rettungsweges zu installieren. Die Absperrpfosten könnten dann dort gesichert „gelagert“ werden, die Kosten für eine solche Maßnahme sind überschaubar.
Auch vernachlässigt die Stadt Hannover ihre Verkehrssicherungspflicht. Die Poller am mutmaßlichen Geschehensort werden regelmäßig herausgezogen, um Pkw illegal parken zu können. Selbst zwei Tage nach dem Geschehen lagen vier Poller noch im Straßenraum und einer im Gebüsch herum.
Der Bezirksrat hat mit Beschluss DS 15-1374/2016 darum gebeten, aus Sicherheitsgründen (Rettungswegedurchfahrt, Passantensicherheit, Schäden an Bäumen) die Abpollerung zu sichern.

Antrag in der BZR-Sitzung am 17.10.2018

Der Bezirksrat möge beschließen:

Die Auffahrt zu dem Radweg vor dem Haus Falkenstraße 29 ist aus Richtung Egestorffstraße kommend in Fahrtrichtung stadteinwärts mit Hilfe eines retroreflektierenden Pfosten (alternativ durch einen mit einer retroreflektierenden Leitplatte gesicherten Pfosten) in der Breite linksseitig des Radweges (in Fahrtrichtung) dahingehend zu verringern, dass eine Einfahrt in diesen Bereich mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen verhindert wird (auf eine Durchfahrtbreite von ca. 160-170 cm).

Begründung

An Werktagen ist tagsüber regelmäßig zu beobachten, dass der genannte Bereich, der lediglich Fußgängern und Radfahrern zugedacht ist, durch Kraftfahrzeugführer zum Abstellen von mehrspurigen Kraftfahrzeugen missbraucht wird. Im genannten Bereich findet zu diesem Zeitraum aber reger Fußgänger- und Radfahrerverkehr statt. Dieser wird durch die genannten Kraftfahrzeuge teilweise stark behindert, vereinzelt müssen Fußgänger den ohnehin sehr schmalen Radweg mitbenutzen. Vereinzelt ist es hierbei bereits zu gefährlichen Situationen zwischen den Verkehrsteilnehmern gekommen.